Freitag, 5. August 2011

Umschuldung - Tipps & Tricks

Generell ist eine Umschuldung,  vielfach auch als Kreditablösung oder Kreditumschuldung bezeichnet, nichts anderes als die Aufnahme eines neuen Darlehens, das einen bestehenden Ratenkredit vorzeitig ablöst. Damit sich die Umschuldung auch rentiert, sollten die neuen Kreditkonditionen natürlich um einiges besser sein als die bereits bestehenden.

Sobald dies der Fall ist, liegen die Vorteile auf der Hand, vor allem in Bezug auf die finanzielle Belastung und die zeitliche Flexibilität. Der Hauptvorteil besteht in den wesentlich geringeren Kosten, die die Umschuldung auf ein neues Darlehen mit sich bringt. Vor allem dann, wenn beim bestehenden Ratenkredit höhere Geldsummen und längere Laufzeiten im Spiel sind, lassen sich oft bedeutende Summen einsparen: Bei einem auf lange Laufzeiten festgelegten Kredit im vier- oder gar fünfstelligen Bereich kann eine Kreditumschuldung sogar zu einer Ersparnis in Höhe der Kosten für einen Kurzurlaub führen.

Durch eine clever durchgeführte Umschuldung bleibt also unterm Strich tatsächlich mehr Geld übrig. Und zwar Monat für Monat – ganz gleich ob man einen Ratenkredit, einen Dispositionskredit oder einen Hypothekenkredit umwandeln möchte. Zusätzliches Plus: Eine Umschuldung ist keine elitäre Angelegenheit für einen exklusiven Kundenkreis, sondern eine veritables Angebot für fast alle Bevölkerungskreise, egal ob Angestellte, Beamte oder Selbständige.

Fazit: Auch eine Umschuldung sollte – wie stets, wenn es um Kredite geht – mit der gebotenen Umsicht geprüft werden: Vor allem bei den Gebühren sind manche Kosten erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Unter Umständen ist es sogar fast ausgeschlossen, das bestehende Darlehen zu kündigen: Eine Umschuldung lohnt sich also nur, wenn die zusätzlich anfallenden Gebühren auf- bzw. abgelöst werden können.